Freitag, 17. Juli 2015

Nuby Elternreporter: Teil 1... die Handmilchpumpe

Wie ich euch bereits berichtet habe, bin ich als Elternreporter für die Firma Nuby ausgewählt worden - und freu mich noch immer riesig! Dies war mein Paket, was am letzten Wochenende endlich bei mir ankam - durch den DHL-Streik hat es wohl eine erlebnisreiche, laaange Reise hinter sich. Aber letztendlich ist ja alles heil angekommen. Diese Dinge durfte ich mir aussuchen:


Heute möchte ich euch das 1. Produkt aus meinem tollen Paket vorstellen: die Handmilchpumpe. Bevor ich dies jedoch tue, möchte ich einmal knapp 6 Jahre zurückdenken und euch somit einen kleinen Einblick geben, warum ich mir genau dieses Produkt ausgesucht habe.

Es war im Jahre 2009, ich war mitten im BWL-Bachelorstudium und bekam meinen 3. Sohn im Juni: Philipp. Leider war ich keine 20 mehr und stand nun vor einem kleinen Dilemma. Eigentlich hätte ich gern ein Jahr mit der Uni pausiert und mich ganz um Philipp zu Hause kümmern wollen, doch dann hätte ich anschließend kein Bafög mehr bekommen, wenn ich wieder zur Uni gegangen wäre, eben weil ich vom Alter her schon über die Grenze hinaus war. Und was macht man dann? Weiter studieren und das Baby somit mit 4 Monaten schon in die Kita geben? Oder auf das Bafög verzichten und irgendwie so über die Runden kommen?

Da wir noch 2 weitere Kinder hatten und mein Mann auch gerade erst neu im Job war und sein Bafög selbst abzahlen musste, konnten wir es uns finanziell einfach nicht leisten, dass das Bafög wegfällt. Ich hätte also mein Studium aufgeben müssen. Aber das wollte ich nicht, und so kam es, dass mein kleiner Philipp ab Oktober 2009 dann schon in die Kita musste. Ich gebs zu, es war keine leichte Zeit, er war doch noch so klein und ich öfter bis 21 Uhr in der Uni.

Eine andere Sache war das Stillen. Im Gegensatz zum 1. Kind (ständig Milchstau) klappte es diesmal wirklich ohne Probleme, und ich war sooo glücklich darüber! Daher wollte ich es nicht aufgeben, nur weil er jetzt in die Kita musste. Also ab zum Kinderarzt und ich bekam eine elektische Milchpumpe verschrieben. Toll, fand ich, so konnte ich in der Uni in der Pause abpumpen und die Milch dann am nächsten Tag mit in die Kita geben. 

So die Theorie. Die Praxis sah anders aus: Ich fuhr täglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln quer durch Berlin und Brandenburg zur Uni. Immer dabei: eine höllisch schwere Milchpumpe, eine Kühltasche und Fläschchen zum Aufbewahren. Ach, und nebenbei: Ordner, Laptop, Stifte und Co brauchte ich natürlich auch noch *lol*. Dann das nächste Problem: Zum Abpumpen, weil elektisch, brauchte ich eine Steckdose. Da ich meine Brust nicht im Hörsaal auspacken wollte, war ich ständig auf der Suche nach einem leeren Raum - was für ein Akt. Ende vom Lied, man kann es sich denken: ich hab immer weniger Milch gehabt, es war einfach nur stressig - und so habe ich recht schnell abgestillt. Leider.

Natürlich wusste ich damals auch, dass man sich Handpumpen kaufen kann, aber die Kinderärztin riet mir ab, das sei nix, würd nicht wirklich klappen. Und so hab ich mir jetzt gedacht, als ich mir etwas bei Nuby aussuchen konnte: probier es doch einfach mal aus =) ... und somit habe ich sie getestet, die Breast Express Pumpe!

Sie ist sofort ab Geburt nutzbar und hat ein Fassungsvermögen von 90 ml: 


Alle Teile sind auseinandernehmbar, sodass man sie auch super reinigen kann:


Beginnen wir mit dem oberen Teil, mit dem Trichter für die Brust. Dieser hat unten eine Öffnung:


... auf die ein Ventil aufgesteckt wird. Dies ist aus Silikon und umschließt die Öffnung perfekt:

 Das ganze wird nun auf den Auffangbehälter gesteckt. Gesteckt, denn dieser Behälter ist ebenfalls aus Silikon - somit flexibel und absolut dicht, kein falsches Aufdrehen mehr =) (wie oft habe ich schon eine Flasche nicht richtig zugeschraubt, und dann lief die Milch überall hin, nur nicht in den Babymund...)


Hinten an den Trichter wird die Pumpe selbst aufgesteckt. Dies ist etwas schwer zu händeln und erfordert etwas Fingerspitzengefühl. Aber sie soll ja auch ganz fest sitzen, damit die Saugwirkung entstehen kann.


So, dann pumpen wir mal los. Lange habe ich überlegt, ob ich euch davon auch ein Bild zeige, habe mich dann aber doch dagegen entschieden. Meine Brust ist einfach privat, die mag ich öffentlich nicht zeigen, ich hoffe, ihr versteht das ;o) .  
Zunächst muss ich sagen, dass der Trichter perfekt passt und so auch keine Luft entweichen kann. Das Pumpen ist gewöhnungsbedürftig, man muss erstmal schauen, wie man am bequemsten sitzt / liegt, um den weißen Teil der Pumpe immer und immer wieder drücken zu können, ohne Muskelkater zu bekommen. Bei mir hats am Besten geklappt, als ich an die Sofalehne gelehnt halb aufrecht lag - und schnell hatte ich den Dreh raus. Für den Test habe ich jetzt mal nur ein bisschen abgepumpt, ich wollte ja weiter testen:


Und so leicht man die Pumpe aufbauen konnte, so leicht ist sie auch wieder auseinandergebaut.


Zum Verschließen des Auffangbehälters mit der Milch gibt es nun noch einen Silikondeckel, der, genau wie der Trichter vorher, in die Öffnung gesteckt wird.



Ich war ja skeptisch, ob es hält, aber ich war positiv überrascht: auch den auf-den-Kopf-stell-und-schüttel-Test hat es problemlos überstanden.

Was ich noch wirklich toll finde (und das hatte damals nicht mal die teure, elektrische Pumpe!!): für den Trichter gibt es noch einen Deckel. Dh, wenn man die Pumpe z.B. unterwegs nutzen möchte, kann man sie einfach so in die Tasche packen und muss keine Angst haben, dass Sandkrümelchen vom letzten Spielplatzbesuch oder der angesabberte Keks den großen Bruders plötzlich drin klebt ;o) (alles erlebt...).


Meine Meinung:
Ich war wirklich positiv überrascht und begeistert! Hätte ich solch eine Pumpe bloss damals schon in der Uni gehabt...! Sie ist klein und handlich, leicht zu transportieren und auch die Handhabung ist ganz leicht. Man braucht keine Steckdose ;o) ... was ja gerade unterwegs sonst ein Problem ist. 
Ich möchte sie euch sehr ans Herz legen, vor allem den Mamis, die wie ich in der Öffentlichkeit nicht stillen mögen (schnell ab in die ruhige Ecke, abpumpen, ab ins Fläschchen), Studentinnen-Mamis (oder Berufstätige), die zwischendurch abpumpen möchten, damit die Milch nicht komplett weggeht - und auch den Mamis, die die Milchbildung allgemein anregen möchten oder genau das Gegenteil: die ständig auslaufen (denn auch das passiert mir manchmal *gg*) - schnell ein wenig abgepumpt und das Shirt bleibt trocken.
Eine ganz winzige Anmerkung habe ich: das Volumen des Auffangbehälters. 90 ml sind nicht viel, sodass ich beim Abpumpen zwischendrin die Milch umfüllen muss. Was ja kein Problem ist, aber ich würde mir ein größeres Volumen wünschen - evtl. auch 2 Größen im Set zum wechseln?! Nur als kleine Anregung.

Erhältlich ist die Pumpe z.B. bei myToys.

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Dieser Bericht handelte von einem Produkt, was mir das Unternehmen kostenfrei zur Verfügung gestellt hat, daher fällt mein Bericht unter die Rubrik "Werbung". Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass ich grundsätzlich alle Texte auf meinem Blog selbst schreibe und auch meine Meinung frei äußere - auch wenn es Kritik zu benennen gibt.

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