Donnerstag, 6. März 2014

Stephan Ludwig: ZORN wo kein Licht

Stephan Ludwig - ZORN wo kein Licht
Fischer Verlag
ISBN: 978-3-596-19636-4
9,99 €
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Inhalt:

Der 3. Fall für Hauptkommissar Claudius Zorn und seinem Mitarbeiter Schröder hat es in sich: Die Fälle auf Zorns Schreibtisch scheinen sich wie von allein zu vermehren - zu allem Überfluss ist auch noch Schröder, im Gegensatz zu Zorn ein ehrgeiziger Polizist mit guter Kombinationsgabe, mit einer Gehirnerschütterung im Krankenhaus und kann Zorn nicht behilflich sein. Zorn lernt einen durchgeknallten Obdachlosen kennen, dem er hilft - dieser taucht im Verlaufe des Buches immer mal wieder auf.
 
Immer mehr Tote werden gefunden, dann findet Zorn in den Unterlagen plötzlich einen entscheidenden Hinweis wie alle Fälle doch zusammenhängen könnten. Dieser Hinweis macht einen Menschen verdächtig, von dem man es nicht erwartet hätte. Doch wie hängt alles zusammen? Was sind die Motive... und vor allem: ist der Verdächtige wirklich der Täter? Und was hat es mit dem ominösen, zurückgebliebenen Obdachlosen auf sich?
 
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meine Meinung:
 
So wie ich die ersten 2 Fälle von Zorn und Schröder schon verschlungen habe, so ging es mir hier auch dieses Mal. Stephan Ludwig schafft es immer wieder, die Handlung nicht langatmig werden zu lassen und trotzdem sehr viel zu erzählen. Man erfährt viel über private Probleme von Zorn (hier vorrangig seine Beziehung zu Malina) und Schröder (Tod seines Bruders, Demenzerkrankung seines Vaters), die die beiden Kommissare irgendwie auch privat etwas näher bringen. Der Autor spielt mit dem Leser und seinem Bedürfnis, am Fall mit zu ermitteln. Jedes Mal, wenn man denkt, man weiss, was wer warum tut, wird man 3 Seiten später eines Besseren belehrt. Das Buch ist wirklich spannend bis zum Schluss - und dort vor allem: voller Überraschungen - mehr wird nicht verraten =) ! 
Absolut lesenswert, ich vergebe 5 von 5 Sternen!


1 Kommentar:

  1. Ich habe auch alle 3 Teile verschlungen und hoffe, dass es noch mehr davon gibt. Ich kann sie nur weiter empfehlen.....

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