Mittwoch, 13. März 2013

Harlan Coben: kein Lebenszeichen

Harlan Coben - kein Lebenszeichen
Goldmann Verlag
ISBN 978-3-442-45688-8
8,95 €

Inhalt:
Will wächst in einer behüteten Vorstadtidylle auf, zusammen mit seinem Vater, seiner Mutter, seiner Schwester und seinem Bruder Ken. Vor allem der große Bruder ist ein Vorbild für ihn. Doch dann wird dieser verdächtigt, eine junge Frau vergewaltigt und erdrosselt zu haben. Genau die Frau, die Will über alles liebt... Ken flieht und meldet sich jahrelang nicht, sodass seine Familie irgendwann einsehen muss, dass er wohl nicht mehr am Leben ist.
Jahre später stirbt Wills Mama nach einem Krebsleiden, und bei Durchsicht ihrer persönlichen Sachen findet Will ein Foto von Ken - das Datum der Aufnahme lässt ihm allerdings das Blut in den Adern gefrieren - keine 2 Jahre ist es alt! Hat seine Mutter etwa die ganze Zeit über Kontakt zu Ken gehabt, ihn womöglich finanziell unterstützt?
Doch dann verschwindet Sheila, Wills jetzige Freundin, auf einmal spurlos. Etwas später wird auch sie tot aufgefunden. Zufall? Oder versucht hier gar wer, Will sämtliche Frauen, die er liebt, zu nehmen? Für Will steht fest: er muss Ken finden, um jeden Preis - denn er scheint der Schlüssel für alles zu sein...

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meine Meinung:
Dass ich Coben-Fan bin, dürfte mittlerweile bekannt sein. So war ich auch diesmal von der fesselnden Schreibweise wirklich sehr angetan, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Toll finde ich auch immer, dass "alte Bekannte" in seinen Romanen vorkommen, die zwar nicht relevant sind, um die Geschichten zu verstehen, aber hier z.B. taucht kurz die Staranwältin Crimstein auf - die auch schon in "kein Friede den Toten" mitgespielt hat. Auch wenn dieser Roman zu keiner Reihe gehört, so hat man doch das Gefühl, in dem Vorort heimisch zu sein, schwer zu beschreiben. Man fühlt und leidet mit den Protagonisten mit, wird immer wieder überrascht und schockiert. Die drohende Gefahr spürt man aufkommen und zittert so richtig mit, ob der vermeindlich "Böse" dem "Guten" etwas tut oder ob dieser entkommen kann. Ohne auf das Ende, welches mich wirklich schockiert hat (und mich haut so schnell nichts um, aber hier war ich sprachlos...), genau einzugehen, wird in diesem Roman wieder einmal gezeigt: nichts ist so, wie es im 1. Moment zu sein scheint...

Meiner Meinung nach das absolut beste Buch bisher, was ich von ihm gelesen habe (2 fehlen mir noch), so fesselnd und schockierend - ich würd gern noch  mehr Sterne vergeben, da meine Skala aber nur bis 5 geht, sind es natürlich 5 =) :



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