Mittwoch, 16. Januar 2013

Karin Slaughter: Letzte Worte

Karin Slaughter - letzte Worte
blanvalet-Verlag
erschienen: 2012 in Deutschland
ISBN: 978-3-7645-0414-4
19,99 €

Inhalt:
Sarah Linton ist wieder in der Stadt! Nach dem Tod ihres Mannes Jeffrey, der vom Freund seiner Kollegin Lena getötet wurde, hat Sarah, Kinderärztin und Pathologin, ihre Heimatstadt verlassen. Nun kehrt sie Thanksgiving zu ihrer Familie zurück, um ein paar ruhige Tage zu haben. Doch daraus wird nichts: ein totes Mädchen wird in einem See gefunden. Am Ufer: Ihre Turnschuhe, Schmuckstücke und ein gefälschter Abschiedsbrief. Der mutmaßliche Mörder Tommy wird schnell dingfest gemacht - und dieser tötet sich nach seinem Geständnis in der Zelle. Die diensthabende Polizistin zu der Zeit: Lena. Sarah kommen die Gefühle und ihre Wut wieder hoch, schon wieder scheint Lena für einen Tod verantwortlich zu sein.
Doch dann gibt es ein weiteres Opfer... hat Lena Tommy also zu einem falschen Geständnis gedrängt? Gibt es einen Nachahmungstäter? Oder steckt hinter der Geschichte eine ganz andere Wahrheit?

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meine Meinung:
Wer meine Rezensionen verfolgt, weiss: wenn mich ein Buch so richtig fesselt, dann habe ich es in wenigen Tagen durch, weil ich es nicht aus der Hand legen kann. So auch bei der Reihe von Karin Slaughter, eigentlich. Doch mit diesem Buch habe ich mich einfach schwer getan. Die Geschichte plätschert irgendwie nur so vor sich hin, Thriller ist anders, es geht hier eigentlich vorrangig um Sarahs Trauer, die auch nach 4 Jahren noch nicht verarbeitet ist und um ihre Rache an Lena. Der Mordfall ansich gerät total in den Hintergrund. Am Ende wird dann plötzlich alles umgedreht ... ich hätte mir gewünscht, dass während der Erzählhandlung schon einmal versteckte Hinweise auf das wahre Geschehen aufgetaucht wären oder dass Motive etc. einfach mal genauer erläutert werden. Aber nein, ein kurzes Kapitel a la "so isses halt", das wars. So wurde man doch ziemlich überrascht, aber nicht mit einem positiven "aha-Effekt", sondern bei mir kam eher ein "wie blöd ist das denn?!" auf. Schade, irgendwie hatte ich mir mehr erhofft...

ich gebe 3 von 5 möglichen Sternchen - 3 auch nur, weil der Schreibstil der Geschichte sonst gut zu lesen ist!


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