Dienstag, 8. Januar 2013

Gesellschaftsspiel Make 'N' Break

Heute möchte ich euch das Gesellschaftsspiel make 'n' break vorgestellen - genauer gesagt die Reiseedition hiervon:

Zunächst einmal die "Eckdaten":
Alter: 8-99
Anzahl der Spieler: 2-4 (wobei auch mehr Spieler mitmachen können)
Spieldauer: variabel, je nach Spieleranzahl

Dies ist in der Packung enthalten:


Karten mit den Vorlagen der zu bauenden Gebilde
ein Würfel mit den Zahlen 1-3 und blanko-Seiten
8 weitere Würfel und Bausteine
Spielanleitung

Die Kärtchen sind in 2 Farben vorhanden: eine Seite ist gelb - dies sind die leichteren Aufgaben, für die es allerdings auch weniger Punkte gibt. Ideal, wenn kleinere Kinder spielen. Die andere Seite ist blau, hier sind die Aufgaben schon schwieriger. Wenn man mag, kann man die Seiten auch mischen und hat so immer wieder veränderte Spielmöglichkeiten.


Kommen wir nun zum Würfel - wie man hier sieht hat er Zahlen und auch blanko-Seiten. 


Die Zahlen 1, 2 und 3 sind drauf, und eben 3x blanko-Seiten:


Nun gehts aber los - 2 Spieler sind nun an der Reihe. Ein Spieler ist der Bauherr - er muss die auf den Karten abgebildeten Bauwerke so schnell wie möglich nachbauen. Der andere Spieler muss mit dem gelben Würfel würfeln. Dies hat den Grund, dass der Würfler so schnell wie möglich 30 Punkte zusammengewürfelt haben muss - dann muss der Bauherr nämlich aufhören zu bauen und die Punkte, die auf den Kärtchen stehen, werden zusammengezählt. 



Neben den Baukarten gibt es auch Karten mit einer Zahl drauf, hier z.B. die Nr. 3. Hier muss der Bauherr nun ein Gebilde aus 3 Steinen bauen, egal wie - wichtig ist nur, dass nur ein Baustein den Tisch berührt.


Dann gibt es noch Karten mit grauen Gebilden - hier ist die Farbe der Bausteine egal, nur das Gebilde muss stimmen:


Wie bereits erwähnt, werden am Ende die Punkte zusammengezählt von allen fertigen Karten, die der Bauherr erledigt hat, während der andere noch würfelt. Hier sieht man die Punktezahlen auf den Karten:


Nach dieser Runde wird gewechselt: der andere baut, während man selbst würfelt. Gewonnen hat der, der die meisten Punkte erreicht hat.

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Meine Meinung:
Das Spiel ist eine tolle Unterhaltung für zwischendurch - Kinder lernen, Motorik und Denken miteinander zu verbinden, entwickeln Ehrgeiz und freuen sich, wenn sie schnellstmöglich ein Gebilde nachgebaut haben. Soweit, so gut. Allerdings finde ich das Würfeln des Spielgegners problematisch. Gerade wenn man mit jüngeren Kindern spielt, würfeln diese eben nicht so schnell wie wir Erwachsenen - sie müssen ja auch noch immer wieder die gewürfelten Zahlen hinzuaddieren. Dies hat zur Folge, dass der Erwachsene länger Zeit hat zu bauen als das Kind - was wiederum meistens zur Folge hat, dass der Erwachsene einfach mehr Kärtchen schafft und gewinnt. Für Kinder ist dies sehr frustrierend. Ich habe es auch an dem Spiel meines Sohnes mit seiner gleichaltrigen Freundin gesehen: wer schneller rechnen kann, hat quasi schon gewonnen.

Daher haben wir das Spiel für uns abgewandelt - wir nutzen nicht mehr den Würfel als Zeitbegrenzung, sondern eine 2-Minuten-Sanduhr. So hat jeder die gleiche Bauzeit und hat eine gerechte Chance, auch zu gewinnen.

1 Kommentar:

  1. Also ich kenne das Spiel und ich finde es klasse!

    Lg Genuss-Fee
    www.genuss-fee.at

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