Freitag, 7. Dezember 2012

Spinnengift und Krötenschleim - was kommt in den Kessel rein? Spiele-Geschenktipp!!!

Über das Portal FreizeitEngel durfte ich  mal wieder ein supertolles Gesellschaftsspiel für Kinder testen - hiervon möchte ich euch heute berichten!

Es handelt sich um das Kosmos-Spiel "Spinnengift und Krötenschleim", entwickelt von Klaus Teuber.


Erst einmal die wichtigen Details:
Alter: ab 6 Jahren
Anzahl der Spieler: 2-4
Spieldauer: ca. 30 Minuten

Und so schaut das Spiel dann aus:


Der Inhalt:


42 Hexenorden:


23 Zutatenkärtchen:


4 Hexen-Spielfiguren:


Einen Würfel mit 6 Bildern, die man selbst noch aufkleben darf:


Einen Hexenkessel mit 25 Zauberchips:


Ein Spielplan:


7 Ungeheuer:


Die Spielvorbereitung:
Zunächst breitet man das Spielbrett auf dem Tisch aus. Die 25 Zauberchips legt man auf die lila Punkte, die im Spielbrett eingezeichnet sind. Hierbei ist es egal, welcher Chip auf welchem Punkt liegt.


Die Zutatenkärtchen werden gemischt und um das Spielfeld herum verteilt. Die Hexenorden werden an den 4 Spielecken aufgestapelt, und die Hexenfiguren werden jeweils an ein beliebiges Feld mit einem Zauberchip gestellt, welcher nur ein Loch hat.


Nun wird der Hexenkessel vorbereitet. Hierzu nimmt man sich eines der 7 Ungeheuer und stülpt es kopfüber in den Kessel.


So liegt er richtig drin:


Deckel drauf - fertig!


Und nun kann es losgehen. Der jüngste Spieler beginnt, und deckt 6 Zutatenkärtchen wahllos auf. Alle Mitspieler haben nun die Möglichkeit, sich die Kärtchen genau anzusehen - und sich wenn möglich zu merken, unter welchem Kärtchen welche Zutat lauert. Dann werden die Kärtchen wieder umgedreht. Da am Anfang alle Spieler bei einem Zauberchip mit einem Loch stehen, ist die 1. Aufgabe nun wie folgt: Der Spieler, der an der Reihe ist, würfelt. Auf dem Würfel ist nun eine Zutat abgebildet. Findet er hierzu das passende Kärtchen, so darf er zunächst einen Hexenorden nehmen - und dazu noch den Zauberchip, an dessen Feld er steht, in den Hexenkessel werfen.  Das Zutatenkärtchen wird wieder umgedreht.


Nun ist der nächste Spieler an der Reihe. Errät auch er seine gewürfelte Zutat, verfährt er genau wie Spieler 1. Errät er es nicht, deckt also ein falsches Plättchen auf, so bekommt er leider keinen Hexenorden und auch der Zauberchip bleibt liegen.
So geht es nun reihum weiter. Ab der 2. Runde haben die Spieler dann die Möglichkeit, mit ihrer Hexe 1 oder 2 Felder (in diesem Fall nur, wenn dazwischen ein bereits leeres Feld liegt!) weiter zu ziehen. Nun sind die verschiedenen Arten von Zauberchips von Bedeutung:


Die Chips haben 1, 2, 3 oder 4 Löcher. Oder aber einen Stern, dieser steht für 5 Löcher. Diese Löcher stellen die Anzahl der zu erratenden Zutatenkärtchen dar - d.h., wenn jemand auf einem Feld mit 4 Löchern ankommt, muss er hintereinander 4x würfeln und die 4 Zutaten finden - nur dann bekommt er einen Orden und darf den Chip in den Kessel werfen. Beim Sternchenchip gibt es sogar 2 Hexenorden als Belohnung, wenn die Aufgabe geschafft wird.

Hier sieht man  noch einmal die gewürfelte Spinne und das dazu passende Kärtchen:


Tja, leider hat der Kessel aber nicht ewig Platz...irgendwann springt das Ungeheuer unten heraus! Der Spieler hat nun ein Ungeheuer erschaffen und darf es zu sich nehmen. Ein neues Ungeheuer wird hineingesteckt und das Spiel geht weiter.


Aber Achtung vor dem Kobold! Wer dieses Kärtchen aufdeckt, hat leider Pech - denn der Zug ist hiermit beendet. Es gibt keinen Orden und keinen Zauberchip im Kessel. 5 dieser Kobolde gibt es insgesamt, also gut merken, wo sie sind!


Das Spiel endet, wenn entweder das letzte Ungeheuer erschaffen wurde oder aber wenn nur noch 2 Zauberchips auf dem Spielfeld liegen.
Nun zählt jeder Mitspieler seine Hexenorden und Ungeheuer - für jeden Orden und für jedes Ungeheuer gibt es einen Punkt. Der Spieler mit den meisten Punkten hat dann gewonnen! (Wenn der Punktestand gleich ist, gewinnt der mit den mehr erschaffenen Ungeheuern - ist auch die Anzahl gleich, so gibt es eben 2 Gewinner =) !)

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Meine Meinung:

Erst einmal war ich begeistert von der Produktqualität - gerade auch weil die Spielfiguren aus Holz sind - dies garantiert eine sehr lange Lebensdauer. Auch die Verpackung ist aus sehr stabiler Pappe, da geht so schnell nichts kaputt.

Die Spielidee ist toll, Memory mal anders, aber eben nicht auf Dauer langweilig, so wie das "normale Memory-Spiel". Hier freuen sich die Kinder sehr über gewonnene Orden, und sie lachen sich kaputt, wenn ein Monsterchen aus dem Kessel fällt =) !

Was ich auch super finde ist die Illustration. So richtig kindgerecht mit kleinen Monstern und Hexen, die Bilder sind auch mal was Neues. Mein 3-jähriger Philipp fand besonders die Monster ganz toll, am liebsten würde er sie jetzt auch so zum Spielen auf unserer Ritterburg nehmen - aber ich befürchte, es dauert nicht lang, dann fehlt einer, daher bleiben sie mal lieber bis zur nächsten Spielrunde in der Packung ;o) !

Das Spiel ist angegeben mit einer Altersempfehlung ab 6 Jahren. Vom Prinzip können auch schon jüngere Kinder mitspielen, wie schon erwähnt, war mein 3-jähriger auch ganz begeistert. Memory spielt er eh gern. Die Spieldauer ist mit 30 Minuten dann für jüngere Kinder allerdings eher lang - doch durch die wahlweise rausfallenden Monster lockert dies das Spiel wieder auf und ich war begeistert: Philipp hat super durchgehalten und nicht, wie bei längeren Spielen sonst immer, irgendwann aufgegeben, weil er keine Lust mehr hatte. Im Gegenteil, er wollt gleich nochmal spielen =) !

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Meine Bewertungskriterien:

Beschreibung / Verpackung:
Die Spielanleitung ist verständlich erklärt und gut bebildert. Auch toll finde ich, dass die Spielregeln ansich sehr einfach sind und die Spielanleitung auch nicht zu lang ist. So können ältere Kinder sie auch vorlesen und problemlos verstehen.
Wie ich schon erwähnte, ist die Verpackung wirklich sehr stabil und hält einiges aus.
5 von 5 möglichen Sternchen!

Material:
Die Spielfiguren selbst und der Würfel sind aus Holz, Monster, Chips und Kessel aus stabilem Kunstoff. Die übrigen Zubehörteile sind aus verstärkter Pappe. Absolut ideale Materialien für Kinderspiele, ich bin total begeistert!
5 von 5 möglichen Sternchen!

Spielspaß für Kinder:
grenzenlos! Meine Kinder (3 1/2, 6 und fast 8 Jahre alt) waren total begeistert! Dadurch, dass das Spiel ja immer neu variiert wird, weil die Kärtchen immer anders liegen und man nie weiss, wann das Ungeheuer denn nun aus dem Kessel fällt, ist es immer wieder anders und alles andere als eintönig. Man kann es zig mal hintereinander spielen, ohne dass es langweilig wird!
5 von 5 möglichen Sternchen!

Spielspaß für Eltern:
Auch für Eltern ein toller Spielspaß! Das Kinderlachen steckt an, besonders, wenn Mami mal n falsches Kärtchen aufgedeckt hat *hihi* - ich denke, dieses Spiel kann man auch mal auf einem Erwachsenen-Spieleabend spielen, wir werden das an Weihnachten auf jeden Fall machen!
5 von 5 möglichen Sternchen!

Und, wer hat mitgezählt? Genau, insgesamt vergebe ich die Höchstpunktzahl, 5 Sterne! Einfach weil hier hinter eine tolle Spielidee steckt, die uns grenzenlos begeistert hat!

Das Spiel wurde zum Kinderspiel des Jahres 2012 nominiert - zu Recht!

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