Montag, 20. August 2012

Charlotte Link : das andere Kind

auch kürzlich gelesen, daher möchte ich heute über "das andere Kind" von Charlotte Link berichten.


Inhalt:
In der beschaulichen nordenglischen Küstenstadt Scarborough wird eine Studentin grausam erschlagen aufgefunden. Monatelang tappen die Ermittler im Dunkeln - und dann geschieht ein ähnliches Verbrechen. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Opfern ist dennoch kaum herzustellen. Und die ehrgeizige Polizistion Valerie Almond klammert sich an das allzu Offensichtliche: an ein Zerwürfnis innerhalb der Familie des 2. Opfers. Lange Zeit ist ihr der Blick jedoch verstellt für das Gift, das in dieser Familie wirkt - und dessen Ursprung sie bis weit in die Vergangenheit hinein zurückverfolgen müsste. Bis hin zu einer grausamen Entdeckung an einem kalten Dezembertag vor mehr als 30 Jahren. Und sogar bis in die Jahre des Zweiten Weltkriegs, als ein Kind auf geheimnisvolle Weise verschwand... Es dauert fast zu lange, bis Valerie Almond begreift, dass ein kranker Täter seinen Hass und sienen Rachedurst noch nicht gestillt hat. Entsetzt erkennt sie, dass es für ihr Eingreifen schon zu spät sein könnte...

Meine Meinung:
Ich mag Charlotte Link, wirklich. Aber dieses Buch war nicht so meins. Es las sich flüssig, keine Frage, der Schreibstil ist toll. Aber es haben mich ein paar Dinge gestört. 1. Der Titel - das andere Kind kommt zwar in dem Buch auch mehrmals vor, aber im Großen und Ganzen geht es nicht um das andere Kind... 2. eine Sache wird nicht aufgeklärt, nur vage Vermutungen werden gestreut - find ich absolut schade! 3. Es ist phasenweise sehr langatmig. Ich denke, die 667 Seiten hätten auch nur 500 sein können, dann wär es sicher abgerundeter gewesen.

Mein Fazit: leider nur 3 von 5 möglichen Sternchen, schade!



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